Es gibt viele Arten von Haustierhaltung, leider sind eben Hund und Katze nicht immer gern gesehen oder sogar verboten. Daher bietet es sich an ein Aquarium im Wohnzimmer aufzustellen, da kann kein Vermieter etwas dagegen sagen. Zumal ein Aquarium nicht nur dekorativ ist, sondern auch ein angenehmes Raumklima erzeugt. Wer sich für ein Aquarium entscheidet, muss nicht nur über die Größe des Beckens bestimmen, sondern hat auch die Wahl zwischen einem Meerwasser- und Süßwasserbecken. Dementsprechend gibt es auch Tiere und Pflanzen, die darin ihren zukünftigen Lebensraum haben. Ein Aquarium mit seinen Bewohnern erfordert immer viel Einsatz und Pflege. Daher sollten Tiere und Pflanzen möglichst robust, pflegeleicht sein und auch zusammen harmonieren.
Mal Fische, mal Krebse und Konsorten!
Guppy, Zebrabärbling, Schwertträger, Paradiesfisch oder Wels gehören zu der Gruppe, die relativ einfach zu halten sind. Wobei Welse nicht nur hübsch aussehen, sondern auch noch für die Reinigung des Aquariums sorgen. Es ist auf jeden Fall immer notwendig sich genau zu informieren, welche Arten gut miteinander auskommen. So sollte sich schon vorher darüber Gedanken gemacht werden, ob Fische oder Garnelen im Aquarium sein sollten, um ein gegenseitiges Auffressen zu vermeiden, denn das kommt in der Natur auch vor. In großen Wohnungen wäre es sogar möglich zwei verschiedenen Becken aufzustellen, um sowohl Fische als auch Schalentiere zu halten.
Großes oder kleines Aquarium?
Die Wahl der Fische hängt natürlich von der Größe des Beckens ab. Bei z. B. einem 60-l-Becken, können nur kleine Fische wie u. a. Neonfische oder Kardinalfische gut gedeihen. Für die Haltung von Krebsen, Garnelen oder Triops spielt die Beckengröße keine Rolle, bei diesen Arten genügt schon ein 25-l-Becken. Es gibt eine Menge zu bedenken, um die Freude an einem Aquarium zu erhalten. Ebenso sind Filteranlage, Pumpe, Licht und Heizung nötig, um das Leben darin zu erhalten. Bei unsachgemäßer Handhabung machen sich sehr schnell Krankheiten oder Parasiten breit, die Tiere und Pflanzen befallen können.
Bild: panthermedia.net Dirk Dümpelmann

20. Dezember 2011
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