Tipps für eine Aquarium Rückwand

Schmale Becken wirken durch einen Hintergrund größer

Ein Aquarium beruhigt den Betrachter. Passionierte Aquarianer verbringen viel Zeit vor der Unterwasserwelt und überlegen regelmäßig, wie sich die Heimat Ihrer Tiere optisch verbessern lässt. Eine Möglichkeit ist der Bau einer Rückwand. Während große Aquarien ausreichend Platz bieten und sich die Tiere in den Ritzen der vermeintlichen Steinwand verstecken, müssen Besitzer kleiner Becken improvisieren. Aber mit den richtigen Tipps gestaltet jeder seine persönliche Rückwand.

Fertige Rückwände

Leidenschaftliche Aquarianer streben nach einem möglichst optimalen Becken. Oftmals vergleichen Sie die Wasserreiche untereinander. Damit nicht die Tapete durch das Aquarium zu sehen ist, brauchen Sie eine Rückwand oder einen Hintergrund. Fertige Rückwände gibt es im Handel für Aquariumsbedarf. Dabei haben Sie die Wahl zwischen modellierten Wänden und Klebefolien, die Sie an der Innenwand des Beckens anbringen. Für welche Methode Sie sich entscheiden, lässt die Fische relativ unbeeindruckt. Es sei denn, die modellierte Wand bietet Ritzen, in denen sich kleine Tiere verstecken. Außerdem klettern Krabben oder Krebse gerne auf ihr herum. Achten Sie vor dem Kauf auf die Größe, damit den Tieren ausreichend Platz bleibt.

Hintergrund selber gestalten

Wer keine vorgefertigte Wand aus dem Baumarkt haben möchte, findet online verschiedene Anleitungen zum Selbstbau. Kleine Aquarien verfügen oft über zu wenig Platz für plastische Hintergründe. Ebenso sollten Sie bei bestimmten Wirbellosen auf sie verzichten. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Rückwand hinter dem Aquarium anzubringen oder selber kreativ zu werden. Wenn Sie ein Wandtattoo selber entwerfen, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und kleben es hinterher von außen an die Aquariumsscheibe. Das Design der Wand passt im Idealfall zur Unterwasserlandschaft. Beabsichtigen, das Becken neu einzurichten, sollten Sie als Erstes den Hintergrund einbauen und anschließend mit den restlichen Komponenten fortfahren. Auf diese Weise passt alles zusammen.

Bild: Matthias Kloszczyk cc-by-sa 2.5