Artgerechte Haltung der Amano Garnele

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Der vollständige Name der Amano Garnele lautet: Amano Garnele Caridina japonica (multidentata). Aquaristen begeistert die kleine Garnele nicht nur aufgrund ihres großen Appetits auf Algen. Und warum immer nur Fische? Die Amano Garnele ist viel mehr als nur ein praktischer Algenvernichter. Sie zu beobachten bereitet viel Freude. Erfahren Sie hier alles, was Sie über artgerechte Haltung und Erkrankungen der Garnelen wissen müssen.

Die Haltung von Amano Garnelen

Amano Garnelen fühlen sich bei einer Wassertemperatur von 16° bis 27°C und einem PH-Wert von 6,0-8,0 wohl. Die Gesamthärte sollte bis 20° dgH und die Karbonhärte bis 16° dH betragen. Da die Garnelen bis zu fünf cm groß werden, sollte eine Beckengröße von 54 l nicht unterschritten werden. Zudem leben Amanos in Gruppen, daher muss im Aquarium ausreichend Platz für mindestens 10 Tiere vorhanden sein. Mit anderen Fischen vertragen sich die Garnelen in der Regel problemlos. Besonders gut passen sie zu Harnischweisen. Auf große hektische Fische, wie zum Beispiel Skalare, sollte man weitgehend verzichten. Diese stellen den Garnelen nach und machen ihnen das Leben schwer. Wenn Sie das Aquarium einrichten, sollten Sie beachten, dass Amano Garnelen ausreichend viele Möglichkeiten zum Verstecken brauchen. Ideal ist eine Ausstattung mit unterschiedlichen Wasserpflanzen und Holzteilen. Javamoos, Hornkraut oder Wasserpest eignen sich nicht nur zum Verstecken, sondern stellen auch Nahrung für die Tiere dar.

Verbreitet Krankheiten unter den Amanos

Generell lässt sich sagen, dass die Amano Garnelen sehr robust und unempfindlich sind. Daher leiden sie nur selten an ernstzunehmenden Krankheiten. So genannte Brandflecken- bzw.  die Rostkrankheit sucht Garnelen aller Art heim. Die durch einen Fadenpilz hervorgerufene Infektion äußert sich durch braune und schwarze Flecken auf Panzer und Beinen. Da die Krankheit ansteckend ist, sollten infizierte Tiere umgehend von den anderen getrennt werden, um eine Verbreitung zu vermeiden. Manchmal sehen die Garnelen milchig aus und wirken apathisch. Sie schwimmen dann nur noch träge durch das Becken und sind sehr kraftlos. Wenige Tage später verenden die Tiere dann. Ursachen für diese Krankheit  und Heilungsmöglichkeiten sind nicht bekannt. Jedoch verhalten sich die Tiere kurz vor der Häutung ähnlich, deshalb sollte nicht sofortig Panik ausbrechen.

Bild: BSZ / pixelio.de